von Tatiana Koch

März 15, 2019

warum scheitern meine beziehungen

Warum scheitern meine Beziehungen?

Das ist eine gute Frage.

Vermutlich wünschen Sie sich eine glückliche und dauerhafte Beziehung.

Wenn Ihre Beziehungen aber stattdessen immer wieder scheitern, dann gibt es etwas in Ihnen, was größeren Einfluss auf Ihr Leben hat als “nur“ Ihre Wünsche.

Ihre unbewussten Programme

Stellen Sie sich vor, auf Ihrem Computer wären einige Programme installiert, von denen Sie nichts wissen. Sie merken nur immer wieder, dass etwas im Hintergrund läuft, was Ihre Arbeit (sagen wir mal, an einem Buch) am Computer verlangsamt und manchmal sogar stört.

Ihnen wird klar, dass Sie nicht alles über Ihren Computer wissen und nicht alles im Griff haben. Dabei würde es Sie sehr überraschen, welchen Teil der Ideen und Wendungen im Buch, an dem Sie arbeiten, Sie diesen unbekannten Programmen verdanken. Und nicht Ihrer Fantasie, wie Sie bis jetzt dachten.

Die Macht des Unbewussten ist gewaltig. Nur 0,1 % dessen, was das Gehirn gerade tut, wird uns bewusst. Den Rest verarbeitet das Gehirn unbewusst.

Wir sind die Letzten, die erfahren, was unser Gehirn vorhat und wie es uns beeinflusst.

Wir glauben, dass unsere Entscheidungen vom analytischen Verstand getroffen werden. Studien zeigen aber, dass wir emotional entscheiden. Und später nutzen wir den Verstand, um die Entscheidung zu begründen.

„Emotional“ bedeutet in diesem Fall „unbewusst“, also aufgrund unbewusster Assoziationen und Informationen. Und besonders häufig wird die Intuition angesprochen, wenn es um die Liebe geht.

Die unbewussten Beziehungsprogramme

Sie haben vermutlich schon selbst erlebt, dass es nicht funktioniert, sich in denjenigen zu verlieben, den wir aus Vernunftsgründen passend finden.

Wer oder was entscheidet dann, in wen wir uns verlieben?

Diese Entscheidung wird unbewusst und in kürzester Zeit getroffen. Entsprechend unseren inneren Beziehungsprogrammen.

Ist das etwas Gutes oder Schlechtes?

Was sind das für unbekannte Programme, die auf unseren Rechnern laufen?

Etwas nicht zu wissen löst Unsicherheit aus.

Das ist normal. Deswegen hielt schon Sigmund Freud das Unbewusste für eine eher negative und bedrohliche Kraft.

Coaching-Methoden der neuen Generation erlauben mehr Einblick ins Unbewusste und bringen neue Möglichkeiten, die unbewussten Programme zu verändern und zu verhindern, dass Ihre Beziehungen auch zukünftig scheitern.

Durch die Arbeit mit solchen Methoden bin ich zu folgendem Schluss gekommen:

Das Unbewusste ist nichts anderes als das, was wir aus unseren Erfahrungen gelernt haben.

Dazu gehören die Menschenkenntnis und die Intuition. Aber auch Lösungen für viele Situationen, die unbewusst gespeichert sind und wie ein Geistesblitz empfunden werden in dem Moment, wo sie uns bewusst werden.

Problematisch wird es aber dann, wenn wir aus bestimmten Erfahrungen etwas Negatives lernen und später unbewusst danach leben. Ohne es zu wissen …

So entstehen einschränkende Überzeugungen.

Ein Beispiel aus meiner Praxis:

Maria machte in ihren immer wieder scheiternden Beziehungen immer dieselben Erfahrungen. Sie war genervt von ihren Partnern und deren „Fehlern und Schwächen“ und sagte das, was sie dachte, sehr direkt und oftmals verletzend.

Jedes Mal endete die Beziehung unversöhnlich im Streit. Und Maria fragte sich stets aufs Neue, warum es wieder so weit kommen musste.

Wir gingen den Ursachen auf den Grund und fanden den „Knackpunkt“ in Marias Kindheit. Es ging um das Verhalten der Eltern zueinander und zu Maria selbst. Nach der Bearbeitung der festgefahrenen Muster konnte sie ihren neuen Partner mitsamt seiner Fehler und Schwächen viel besser akzeptieren und reagierte in Konfliktsituationen gelassener.

Also, ist das Unbewusste unser Freund oder Feind?

In meinen Augen ist es unser Freund.

Das Unbewusste meint es gut mit uns und gibt uns Ratschläge. Nach bestem Wissen und Gewissen. Unsere Freunde tun das doch auch.

Wir müssen aber nicht immer mit unseren Freunden einer Meinung sein.

Und sobald wir die Möglichkeit bekommen, die Botschaften des Unbewussten zu verstehen und zu hinterfragen sowie die einschränkenden Überzeugungen zu ändern, können wir weiter Freunde sein.

Zurück zu dem Beispiel mit dem Computer.

Die Vorstellung, dass unsere Entscheidungen und unser Leben von bestimmten Programmen bestimmt werden, ist nur unangenehm, solange wir auf diese keinen Einfluss haben und sie zum Scheitern unserer Pläne führen.

Sobald wir aber einen Weg finden, die Programmeinstellungen nach unseren Vorstellungen zu verändern, ist es sogar ziemlich praktisch, so ein Programm zu haben 🙂

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Tatiana Koch

Hallo, ich bin Tatiana Koch. Als Dipl.-Psychologin und Single-Coach begleite ich Singles ganz individuell zu einer glücklichen Beziehung. In meinem Blog erzähle ich darüber, was dabei eine wichtige Rolle spielt. Mehr über mich lesen ...


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